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W124 OM606 Turbo: Endlich ausgebaut

W124 OM606 Turbo: Endlich ausgebaut

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Nachdem es eine Weile leider sehr ruhig um den S210 geworden ist ging es nun endlich weiter. Am Wochenende haben wir endlich den Rumpfmotor sowie alle benötigten Teile für den Umbau aus dem Wrack geborgen.

Zusätzlich zum Motor selbst haben wir auch den restlichen Antriebsstrang ausgebaut. Das Automatikgetriebe welches auf den Namen 722.6 hört verfügt über 5 Gänge und verträgt teilweise bis zu 900 Newtonmeter. Ganz so schlimm wird es nicht werden aber die Möglichkeit bei der Überholung des Getriebes gleich auf verstärkte Komponenten zurück greifen zu können wird hoffentlich späteren Ärger ersparen. Der Vorteil des fünften Ganges ist natürlich der eigentliche Grund für den Umbau, mit etwas Nachhilfe in Elektronik sollte man die dafür notwendigen Signale auch abgegriffen bekommen. Ein findiger Däne bietet dafür eine Nachrüstlösung an die es möglich macht das Getriebe in nahezu allen Autos zu betreiben. Ein Projekt im Projekt im Projekt sozusagen, wird in jedem Falle eine spannende Sache. Wen es interessiert: OFGear

Die fette Kardanwelle lässt sich eventuell auch noch weiterverwenden und wandert deshalb ins Regal. Das Differenzial haben wir auch beseite gelegt, auch wenn noch nicht klar ist ob es angepasst werden kann. Im Gegensatz zum W124 sitzen die ABS Sensoren radseitig an den Antriebswellen. Haben ist besser als brauchen, also auch ins Regal.

 

 

 

 

 

 

 

Enge Kiste hinter der Stoßstange

Der Rumpfmotor selbst war schon weitestgehend entkabelt, Leitungen abgestöppselt. Es mussten nur noch die 3 Kühler hinter der Frontstoßstange ausgebaut werden, namentlich Ladeluftkühler, Motorölkühler sowie der Automatikgetriebeölkühler. Die letzten beiden hatten natürlich noch separat zuschaltbare Lüfter auf den Rücken gespannt, den Ingenieuren kann man auf jeden Fall ein großes Lob für die Nutzung jeglicher freien Räume.

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Der Kreativität der brandenburgischen Vorbesitzer musste ich allerdings auch mehrfach Respekt zollen, der Spender hier verfügte noch über TÜV bis Ende nächsten Jahres. Wie er das geschafft hat täte mich stark interessieren, faustgroße 210er typische Löcher auf der Unterseite sind hier allerdings nicht das schlimmste gewesen. Putzig war auch die Nutzung eines serienmäßigen Xenon- wie eines Halogenscheinscheinwerfers. Und das in ein und demselben Auto. Die Auspuffanlage war auch nicht von schlechten Eltern. Dieser bestand eigentlich nur aus Vorkat und Endschalldämpfer. Und vielen bestialisch ausgeführten Schweißungen. Ich hätte dem Wagen gerne im heissen Zustand mal gelauscht.

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Als nächstes wird der Motor aufgebart, geputzt bis der Arzt kommt und anschliessend neu lackiert. Dann gehts langsam aber sicher an den Zusammenbau.

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