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Kleinkram

Kleinkram

Auch wenn der E22oT innen wieder begehbar ist, es ist noch viel zu tun. Viel Kleinkram der in Summe aus einem schönen Altmercedes einen klapprigen alten Gaul machen. Also Step by Step alle Themen angehen!


Türfangband

Als erstes musste das wohl kurz vorm Abriss stehende Türfangband der Fahrertür getauscht werden. Wir haben uns hier für ein Ersatzteil von Meyle entschieden, die letzten beiden haben gute Dienste geleistet. Zumal der Preis bei Mercedes für das Originalteil mittlerweile lächerlich geworden ist. Die Abfrage via Mercedes Benz Classic spuckt Zahlen aus die man wirklich nicht mehr nachvollziehen kann:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Wechsel ist schnell gemacht, Türverkleidung runter nehmen, Folie öffnen. Alle drei Schrauben (SW10) lösen und den Haltestift an der A-Säule heraus schlagen. Neues Fangband montieren, Folie einkleben, fertig! Unter normalen Umständen würde man das Türfangband noch in Wagenfarbe lackieren. Da meiner Frau aber nicht mal das Knacken aufgefallen ist dürfte das metallisch glänzende Teil eh nicht weiter auffallen. Schneller Erfolg!


Elektrischer Fensterheber

Schon der Verkäufer wies uns auf den Fensterheber der Beifahrertür hin. Dieser machte extrem laute Geräusche die irgendwie garnicht Mercedes-like waren. Zudem stoppte er ca 2cm vorm oberen Anschlag, ungünstig bei Regen. Also auch hier die Türverkleidung demontieren und die Folie abreissen. Warum das Geräusch nicht nach Mercedes klang wurde dann auch relativ schnell klar:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Verbaut war ein Fensterheber von Magnetti Marelli. Auch wenn die mittlerweile die ehemalige KFZ Lichtsparte von Bosch ihr eigen nennen, in einem Mercedes hat sowas leider keine Daseinsberechtigung. Ersetzt wird er durch einen originalen Fensterheber von Brose. Die kapitulieren eigentlich nur wenn die Schmierung versagt oder die Zähne des Kranzes abgeschert sind. Alles abgeschmiert, eingestellt. Läuft wie am ersten Tag! Gut angelegte 35€. Eine Stunde später ist alles wieder zusammen gebaut, sauber und das nächste Thema kann angegangen werden!

 


Tacho – Reparatur

Ein weiterer Klassiker. Natürlich gehen nach Aussage der Verkäufer die Tachos meist erst kurz vorm Verkauf des Wagens kaputt. In unserem Falle konnte man dies allerdings wirklich gut anhand der TÜV Berichte nachvollziehen. Die nicht gezählten Kilometer dürften bei unter 10.000 sein. Unterm Strich auch egal, eigentlich gehts ja darum das der Tacho eben wieder funktioniert. Für Tankstops oder Verbrauchsberechnungen schon nicht ganz uninteressant!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um zu sehen warum der Kollege das zählen eingestellt hat muss er leider seinen abgestammten Platz verlassen. Mit den originalen Tachohaken, und nur denen, ist das aber schnell gemacht. Die Tatsache das der Tacho sehr fest sitzt und noch alle Gummiunterlagen an ihren Plätzen sind deutet darauf hin das der Tacho noch nie draussen war. Hat doch auch was schönes!

Wenn der Tacho vor einem liegt muss die mittlere Anzeige aus dem Kombiinstrument ausgebaut werden. Nun konnte man schon erkennen warum  sowohl Hauptkilometerzähler als auch Tageskilometerzähler zusammen den Geist aufgegeben haben:

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Hauptwelle ist aus ihrer ursprünglichen Position gerutscht, die mechanische Bewgung der Tachowelle greift somit ins Leere. Da es auch gerne passieren kann dass sich das Zahnrad auf der Welle löst bekam es einen Tropfen Sekundenkleber, sicher ist sicher.

Hörbar rastet die Welle ein, warten wir mal ab wielange diese Aktion vorhält. Auch wenn noch ein paar Tachos im Regal liegen, die Zeit kann man auch anders verbringen. Alles wieder zusammen geschraubt und auf der ersten Testfahrt über funktionierende Kilometerzähler gefreut!


 

Zebrano – Kur

Ob man einem Alltagsauto auch das Holz herrichten muss? Ich denke schon! Nur zur Errinnerung wie es bei Übernahme des Wagens aussah:

Gegen die Risse kann man nichts mehr tun. Man kann aber das Gesamtbild schon etwas netter gestalten. Gesagt getan, die gesamte Mittelkonsole ausgebaut. Grob reinigen, dann mit den üblichen Nassschleifpapieren per Hand bearbeitet:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Am nächsten Tag dann die Poliermaschine ausgepackt und poliert bis das Holz fast brannte. Ergebnis ist durchaus brauchbar, in jedem Falle ausreichend für das was es wohl zukünftig alles erleiden muss!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Kann man so lassen! Auf gehts, nächster Halt: Lack!

 

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2 Comments

  1. Ralph Feuerbacher sagt:

    Muss Euch wirklich mal meinen Respekt aussprechen.
    Fahre selber so ein Pflegemodell und kann das nachvollziehen.
    E280T Sportline Automatic Bj 96 mit gerade einmal 225 tkm.
    Hinterachserevision steht an.
    Den würde ich Euch gerne in Plege geben, wenn Ihr nicht so weit weg wäre.

    Macht weiter so, lese Euren Blog echt gerne

    Grüsse

    Ralph

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