Letzte Vorbereitungen für den Diesel
März 27, 2017
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280TE – Lack & Blech

280TE – Lack & Blech

So 2-3 Themen am Grünen pressieren, also keine Zeit verlieren. Es sind nur noch 6 Wochen bis der rote 300TE und das Cabrio wieder im Winter-Verließ verschwinden. Soviele Wochen bleiben also um den 280TE zuverlässig zu machen. Und idealerweise auch etwas schöner!

Die letzten Jahre hat der Wagen in einer ländlichen Ecke verbracht, mit vielen Wäldern. Entsprechend sieht der Lack aus, und fühlt sich auch so an. Eine fette Schicht Baumharze überzieht das ganze Auto, Teerspritzer die Kunststoffbeplankungen. Also erstmal eine Wäsche mit Kärcher und Schaumlanze. Holme, Einstiege, wie immer halt bei einem Auto das davor steht entweder aufgebraucht oder aufgebaut zu werden. Etwas Kaltreiniger hilft hier bevor der Kärcher die Spuren der letzten Jahre beseitigt.

 

Schachtleisten aus den Türen ziehen und auch darunter den Dreck entfernen, hier pilzen irgendwann gerne die Dichtungen auf und die Metallkerne scheuern den Lack kaputt. Dann folgen Rostschäden im Scheibenbereich, absolut vermeidbar.

Anschließend konnte es endlich mit der Lackreinigung los gehen. Der Lack fühlte sich unglaublich stumpf an, fast wie Schleifpapier. Höchste Zeit für eine ausgiebige Runde mit Reinigungsknete! Am Ende dauerte das ganze sage und schreibe 5 Stunden, die Arme brannten. Die Beplankungen wurden ebenfalls abgeknetet und mit Silikonentferner von alten Teerspritzern befreit. Bis Ende des Monats ist eine Schicht Spraywax auf dem Lack.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei unserem Barbecue am 21.09. wird das Auto dann unter Zuhilfenahme der kompletten Meguiars Produktpalette aufbereitet. Damit das klappt muss aber vorher eines noch passieren, neuer Lack auf 2,5 Teilen!


Der Kotflügel links und die Heckklappe haben es hinter sich, hier hilft nur noch der Austausch. Die noch im Lager liegende Heckklappe entpuppte sich bei genauer Betrachtung als Kernschrott. Also beim  Exporter mehrere Klappen zerlegt um eine zu finden welche Neulack auch verdient. Einer der Gründe warum man solche Teile nicht blind bei Ebay kauft ist die Tatsache das nur eine zerlegte Heckklappe wirklich auf Rost kontrollieren kann. Verkäuferangaben zur Rostfreiheit kann man solange belächeln wie der Kerl das Teil eben nicht zerlegt.

Unter der Heckscheibe, der Leiste über der Kennzeichenbeleuchtung sowie der unteren Leiste wartet gerne der Krebs. Eine turmalingrüne Klappe entpuppte sich als rettbar. Leider ist Turmalin eine Mopf2 Farbe, was bedeutet: IR Sensor zuschweissen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber gut, lieber so als eine rostige Klappe zu lackieren. Nachdem alles zerlegt und die Kennzeichenhülsen entfernt sind folgt als letzter Schritt das Loch der IR Anlage. Hierfür fertigt man sich einfach schnell ein kleines Blech an und schweisst es stumpf ein. Es empfiehlt sich zudem alle Öffnungen an der Klappe einmal bis aufs Blech herunter zuschleifen, gerne wartet der Gammel im Verborgenen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Und das amtliche Endergebnis:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Von beiden Seiten werden dann alle bearbeiteten Stellen mit Rostschutzgrundierung behandelt. Wird der Lackierer zwar mit EP Grund selbst auch noch tun, aber sicher ist sicher. Einen Kotflügel mit Zusatzblinkerloch fand sich ebenfalls noch an, mit etwas Arbeit im Bereich unter der Beplankung. Schnell gemacht mit einem Spenderteil aus welchem der benötigte Bereich ausgeschnitten wurde:

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles beim Lackierer ab geschmissen und nun hoffen alles noch vor unserem nächsten Treffen wieder ans Auto schrauben zu können… Wird eine knappe Kiste!

 

 

 

 

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