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Vorderachse überholen – 300CE 24V Cabrio

Vorderachse überholen – 300CE 24V Cabrio

Im ersten gemeinsamen Sommer wurde das Cabrio wirklich nur da angefasst wo wirklich sofortiger Handlungsbedarf war. Aufgeschoben wurde unter anderem die Vorderachse. Bei 211.000km noch nicht wirklich schlecht aber unter dem hohen Gewicht hat sie schon merklich gelitten. Kleckern, nicht klotzen, alles muss raus.

 

 

 

Wie sonst auch bereiten wir die Achsteile im Vorwege auf um die Standzeiten möglichst kurz zu halten. Bei einer ersten Inaugenscheinnahme ergab sich dass die Achsen teilweise bereits überholt wurden, Rost komplett Fehlanzeige. Bei knappen 200.000km keine Selbstverständlichkeit!

Stoßdämpfer und Stabilisator sind komplett rostfrei und bleiben daher im Auto verbaut, bekommen neue Schrauben und Lager. Die teuren Sportline Federn wiesen nur minimalen Rost an der unteren Windung auf, aufarbeiten und wieder montieren!

Die Lenkung war teilweise noch Werksausrüstung, erkennbar an den oliv-grünen TRW Spurstangen. Hier waren die Verschraubungen leider schon ziemlich fest, daher flogen die Teile raus. Querlenker und Achsschenkel sahen auch nicht mehr gut aus, also raus damit.

Die gute Vierkolbenbremse war zwar nicht wirklich unansehnlich, aber schön ist auch anders. Bei offenen Felgen kann man die Sättel jederzeit gut sehen, hier musste etwas passieren.

Alles in allem ein wirklich sehr erfreulicher Gesamtzustand. Aber das Cabrio soll in jeder Ecke glänzen, also ran ans Eingemachte!

Demontage

Federn spannen, Querlenker-Exzenter ziehen, Spurstangenköpfe abdrücken – das übliche Prozedere. Bremsen demontieren, Leitungen abklemmen damit der Behälter im Motorraum nicht leer läuft.

Zwei Stunden und das Radhaus rechts war nackt!

Jetzt konnte das Radhaus ausgiebig mit Kaltreiniger und Verdünnung geschrubbt werden. Die Mopf1 Autos haben noch den schön in Wagenfarbe auslackierten Unterboden, und dieser ist noch nahezu makellos. Sommerbetrieb zahlt sich am Ende einfach aus, der Originalzustand ist einfach unwiederbringlich.

Einzig die bereits von oben behandelte Stelle am Wischwasserbehälter verlangte nach Aufmerksamkeit. Schnell entrostet, grundiert und in Wagenfarbe lackiert:

 

Montage der Achse

Neue TRW Querlenker und schöne, mehrfach auslackierte Achsschenkel bilden den Anfang:

Spurstangen grob ausrichten und festschrauben, dann kümmern wir uns erstmal um die Bremse.

Die darf hier gerne etwas her machen. Ausserdem hat sich beim schweren Cabrio gut zu tun, daher gönnen wir ihr eine kleine Stärkung. Aber zuerst müssen die Sättel lackiert werden. Entrostet, grundiert und 2x Schwarz glänzend lackiert. Zur Feier des Tages abschliessend mit 2 weiteren Schichten 2K Klarlack:

 

 


Während der Lack ausshärtet, was bei diesen Exemplaren ein paar Tage dauert, kommen die Pakete mit den Teilen für den Zusammenbau. Stahlflex-Leitungen von Goodridge sowie Greenstuff Brembeläge werden die Verzögerungswerte des dicken Eisenschweins stark verbessern. Etwas unsinnig aber nett anzuschauen, gelochte Bremsscheiben. Gelbes Montagematerial versteht sich von selbst:

 

Die Sättel sitzen unterdessen schon mal Probe. Auch wenn es nicht das erste mal ist, bis alles passt wie es soll vergehen ein paar Stunden. Gerade bei glänzend lackierten Teilen dauert alles einfach länger.

Jetzt sind endlich auch die Beläge aus England angekommen, also nichts wie rein damit:

 

Was jetzt noch fehlt sind Feder und Stabi. Beides war nur verschmutzt, neue Gummis und die Teile sind wieder ins Auto gewandert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Rechte Seite fertig, links das gleiche Spiel! Um nicht alles zu wiederholen nur als Schnelldurchlauf 😉

 

 

 

 

 

 

 

 


Am 01.04 direkt zur Vermessung. Ende April 2019 werden dann Bremse und Achse in der Eifel eingeweiht! Nächsten Winter ist dann die Hinterachse dran….

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